aus dem Rundbrief 2021

Liebe Ehemalige!

Zufrieden blicken wir auf unsere Mitgliederversammlung vom 9. Oktober zurück. Eigentlich wollten wir uns alle an diesem Tag in der Schule zu unserem großen Ehemaligentreffen begegnen. Nach langem Abwägen des Für und Wider haben wir uns im Juni schweren Herzens dazu entschlossen, das Treffen auf nächstes Jahr zu verschieben. Die damalige (und auch aktuelle) Lage rund um Corona lässt ein solches Treffen derzeit nicht zu bzw. erschwert die Durchführung erheblich. Nun hoffen wir, uns alle gesund und munter nächstes Jahr wiederzusehen, und zwar am 8. Oktober 2022.

Trotz aller Umstände fand unsere Mitgliederversammlung dieses Jahr im gewohnten Turnus statt. Genau so schreibt es nämlich unsere Vereinssatzung vor, und daher haben wir die Versammlung erstmals losgelöst vom Ehemaligentreffen virtuell per Videokonferenz stattfinden lassen. Schon in der Vorbereitung haben wir uns viele Gedanken darüber gemacht, wie wir über ein solches Format bestmöglich durchführen können – und das ist uns nach den Rückmeldungen der Anwesenden durchaus gelungen. In knapp zwei Stunden erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die aktuellen und jüngst abgeschlossenen Spendenprojekte unseres Vereins. Zudem gab es Informationen aus dem aktuellen Schulleben aus erster Hand; der stellvertretende Schulleiter Jochen Reinhard war dabei und berichtete vom Schulalltag mit Corona und über alle Aktivitäten, die trotz (oder gerade wegen) Corona stattgefunden haben. Im Schulleiterbericht von Dr. Heinz-Martin Döpp wird das nochmal ausführlich dargestellt, besonders interessant für alle, die an der Mitgliederversammlung nicht teilnehmen konnten.

Verabschiedung Christina Finkeißen
Michael Windorfer (l.) und Maximilian Bauer (r.) übergeben Christina Finkeißen ihr Präsent.

Bei der Mitgliederversammlung hat sich auch die Besetzung im Vorstand leicht geändert: Wie bereits letztes Jahr angekündigt hat Christina Finkeißen ihren Posten als zweite Schriftführerin abgegeben und sich nicht erneut zur Wahl gestellt. Bereits in der Versammlung haben wir Christina für ihre Mitarbeit im Vorstand in den verschiedensten Positionen gedankt, und ihr (da das bei Videokonferenzen nicht gut möglich ist) im Anschluss neben einem großen Blumenstrauß noch ein süßes Präsent aus dem Heidelberger Zuckerladen vorbeigebracht. Sie hat sich sichtlich darüber gefreut!

Da weder für Christina noch für Jan eine Nachfolge gefunden werden konnte, hat sich Jan bereiterklärt, seinen Posten als Schatzmeister nun doch weiterzuführen. Dafür sind wir ihm alle sehr dankbar. Dennoch zeigt sich, dass es immer schwieriger wird, engagierte Mitglieder für die Mitarbeit im Vorstand zu gewinnen. Der Posten der zweiten Schriftführerin bleibt somit vorerst unbesetzt. Wir hoffen, diesen bald nachbesetzen zu können – und freuen uns, wenn sich doch noch jemand findet und bei uns meldet und sich vorstellen könnte, als zweite(r) Schriftführer(in) oder Schatzmeister(in) bei uns im Vorstand mitzuarbeiten.

Ebenfalls schwierig gestaltet sich die Mitgliederwerbung; war es früher noch fast selbstverständlich, nach Beendigung der Schulzeit in unseren Ehemaligenverein einzutreten, ist es das heute (leider) nicht mehr. Wir sind zwar bei jeder Abiturfeier dabei und weisen auf uns und unsere Projekte hin, aber wir machen uns Gedanken, wie wir auch die jüngeren Generationen für unseren Verein gewinnen können. Denn nur so hat unser Verein eine Zukunft! Hierzu entwickeln wir gerade verschiedene Möglichkeiten, uns an einigen Stellen im Schulleben einzubringen: beispielsweise bei der Berufsorientierung, bei der Ehemalige aus ihrem Berufsleben erzählen und so den jungen Menschen bei ihrer Berufswahl helfen können, oder bei der Organisation von Auslandsaufenthalten, bei der Ehemalige wertvolle Kontakte vermitteln können. Wir erhoffen uns dadurch eine stärkere Verzahnung von Aktiven und Ehemaligen, also dem Kontakt von jetzigen Schülerinnen und Schülern mit Ehemaligen und dadurch eine Stärkung des Bewusstseins für unseren Ehemaligenverein. Das funktioniert aber nur, wenn einige Ehemalige mitmachen und sich einbringen: Dazu sind bereits jetzt alle herzlich eingeladen und aufgerufen, wir werden demnächst genauer dazu berichten.

Zur Identitätsstärkung haben wir uns im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit ebenfalls weiterentwickelt. Seit der Mitgliederversammlung haben wir nun erstmals ein eigenes Logo. Ihr habt es auf der ersten Seite dieses Rundbriefs schon erblickt. Dem vorausgegangen ist ein längerer Prozess, dessen Ergebnis schlussendlich das fertige Logo ist (s. Bericht).

Unser aktuelles Spendenprojekt haben wir im letzten Rundbrief bereits angekündigt: Die historische Frauenküche soll neuen Glanz erhalten und für den Unterrichtsgebrauch wiederhergerichtet werden. Dazu hat der Seminarkurs konkrete Pläne entwickelt, die nun gemeinsam mit einem Architekturbüro umgesetzt werden. Bis Weihnachten ist bzw. war die Küche noch nutzbar; danach erfolgt die Entkernung sowie Renovierung, die bis zum Ende des aktuellen Schuljahrs abgeschlossen sein soll. Somit ist die neue Frauenküche (deren historischer Name im Übrigen erhalten bleiben wird) ab dem kommenden Schuljahr nutzbar. Wenn alles klappt, werden wir das Ergebnis im Oktober bei unserem Treffen begutachten und uns daran erfreuen können. Wir haben in den vergangenen Jahren „gespart“ und können dieses tolle Projekt daher mit einer hohen Summe unterstützen. Die Zahlung an die Schule wird aber erst nächstes Jahr erfolgen (mehr dazu findet Ihr auch im aktuellen Kassenbericht).

Hervorheben möchten wir an dieser Stelle, dass über das Jahr verteilt neben den treu gezahlten Mitgliedsbeiträgen auch einige Sonderspenden eingegangen sind. Das freut uns und damit die Schule natürlich besonders. So erhielten wir eine Sonderspende in Höhe von 5.000 €, die explizit für die Verwendung beim Projekt der Frauenküche vorgesehen ist. Das ist klasse und zeigt, dass seitens der Ehemaligen ein echtes Interesse besteht, dieses Projekt zu unterstützen. Ebenso hat eines unserer Mitglieder einen runden Geburtstag zum Anlass genommen, statt Geschenke um Spenden für unseren Verein zu bitten. Sage und schreibe 1.315 € sind hierbei zusammengekommen. Das ist toll und lädt zum Nachmachen ein – allen Spenderinnen und Spendern herzlichen Dank!

Und zuletzt nochmals der Hinweis: Im Zuge einer Bankenfusion haben wir eine neue IBAN erhalten. Zwei Jahre lang kann zwar noch während einer Übergangsfrist unsere bisherige IBAN verwendet werden. Wir möchten Euch an dieser Stelle nochmals darauf aufmerksam machen und Euch bitten, Eure Daueraufträge auf die neue IBAN umzustellen und für Überweisungen auf unser Konto nur noch die neue IBAN zu verwenden. Vielen Dank!

Und abschließend noch ein Tipp: Schaut doch immer mal wieder auf unserer Website unter www.wieblingerbund.de – wenn es unter dem Jahr etwas zu berichten gibt, stellen wir das dort für Euch ein.

Ihr und Euer Maximilian Bauer
(1. Vorsitzender des Wieblinger Bundes e.V.)